Wiederverwenden statt Wegwerfen: Abfallberge und Ressourcenknappheit machen Recycling unabdingbar. Davon könnten auch Anlegerinnen und Anleger profitieren.

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Die Abfallberge wachsen, während die Ressourcenvorräte schrumpfen. Die Rufe nach einer nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen werden lauter, denn der Raubbau und die Abfallentsorgung haben ökologische und gesundheitliche Probleme zur Folge. Die Verbrennung von Abfall beispielsweise verursacht schädliche Gase und giftige Schlacke, welche die Welt samt der Menschheit auf Dauer nicht ertragen wird.

Abfallberge häufen sich, der Schaden für Mensch und Umwelt wird immer grösser – Abfall- und Recyclinglösungen sind gefragter denn je.

Zur Illustration ein paar Fakten: Pro Jahr entstehen in der Schweiz 24 Millionen Tonnen Abfall, wobei zwei Drittel Bauabfälle aus Abbrüchen sind. Ein Viertel sind Siedlungsabfälle, was umgerechnet etwa 700 Kilogramm Abfall pro Einwohner entspricht. Davon wird rund die Hälfte recycled, die andere Hälfte verbrannt. 10 % sind Sondermüll, der oft ins Ausland verfrachtet wird, wo ebenfalls Verbrennung oder chemische Behandlungen bevorstehen.

Alleine der heutige Ressourcenverbrauch beträgt rund das 1.5-fache von dem, was die Erde langfristig hergibt. So wurden der Erde laut The World Counts (https://www.theworldcounts.com/) im Januar 2020 rund 7 Milliarden Tonnen Ressourcen entzogen. Zudem landet ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel im Abfall. Die Rechnung geht langfristig nicht mehr auf, wenn wir unsere Welt und Gesundheit aufrechterhalten wollen.

Ein Silberstreifen am Horizont: Die Kreislaufwirtschaft

Um den ökologischen und gesundheitlichen Problemen bald ein Ende setzen zu können, dürften Technologien zur Verringerung des Ressourcenverschleisses und zur Wiederverwertung von Abfällen entwickelt werden.

Diese Lösungen könnten vor allem auch im Hinblick auf die ökologischen und sozialen Entwicklungsziele der UNO, zu deren Erreichung sich alle 193 Mitglieder einstimmig verpflichtet haben, immer wichtiger werden. Das Idealmodell ist die Kreislaufwirtschaft, welche durch Recycling und Verringerung des Ressourcenverbrauchs die Nutzung der natürlichen Ressourcen auf ein nachhaltiges Niveau reduziert.

Dank der Digitalisierung könnte die technologische Entwicklung der Kreislaufwirtschaft beschleunigt werden: Modernste Sensoren und Systeme in der Kreislaufwirtschaft ermöglichen einen geringeren Ressourcenverbrauch bei gleichzeitiger Wiederverwertung von Abfall und Rohstoffen. Die Gesellschaften mit entsprechenden Technologien und etablierten regenerativen Systemen könnten deshalb von grossem Wachstumspotenzial profitieren.

Circular World Index – Kombination von ökologischer und finanzieller Rendite

In Kooperation mit dem Indexsponsor Carnot Capital AG wird mit dem Circular World Index Anlegerinnen und Anlegern ermöglicht, an der Wertentwicklung von börsennotierten, etablierten Gesellschaften zur Förderung von regenerativen Systemen teilzuhaben. Der Circular World Index umfasst ausdrücklich nur Gesellschaften mit Produkten und Technologien, welche die Wiederverwendung von natürlichen Ressourcen ermöglichen und fördern und dadurch zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

Zu den berücksichtigten natürlichen Ressourcen zählen primär Wasser, Metalle, Zellstoff, Erdöl, Erdgas und Agrarland. Im Index sind Technologien und Themen vertreten wie Abwasserreinigung, Meerwasserentsalzung, Sammel-/Sortier-/Recyclingtechnik, Tauschwirtschaft (Sharing Economy), Bioplastik, erneuerbare Energien, Bodenentgiftung, Agrarlandbearbeitung, Nahrungsmittelkonservierung, Pflanzenzucht und Fischwirtschaft.

Das Besondere am Circular World Index: Er kombiniert finanzielle und sozial-ökologische Performance und ermöglicht so eine finanzielle Rendite bei gleichzeitiger Förderung nachhaltiger Ziele.

Weitere Informationen über den Circular World Index können auf investerest.com eingesehen werden.

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