Energieeffizienz

Der Energieverbrauch steigt, getrieben durch Wirtschaftswachstum und steigenden Wohlstand in den Wachstumsmärkten. China konsumiert schon heute mehr Energie als die Vereinigten Staaten. Wenn auch bis auf Weiteres genügend Energiequellen vorhanden sind, höhere Produktionskosten von neu zu erschliessenden Energieträgern führen zu steigenden Energiepreisen. Diese wiederum bedeuten, dass der effiziente Umgang mit Energie eine ökonomische Notwendigkeit geworden ist.

Zur Lösung der Herausforderungen in der Energiepolitik bieten sich unterschiedliche Ansätze an: Steigerung der Energieproduktion oder effizientere Nutzung der vorhandenen Energie. Eine höhere Produktion kann aus „alten" oder „neuen" Energiequellen stammen. Alte Quellen wie zum Beispiel Gas oder Kohle stehen in grossen Mengen zur Verfügung, weisen jedoch hohe CO2-Emissionen auf. Neue Quellen wie Wind, Photovoltaik oder Biomasse sind ebenfalls ausreichend vorhanden, weisen aber trotz allen Verbesserungen der letzten Jahre erhebliche Nachteile bei den Kosten auf.

Wir konzentrieren unsere Investitionen auf das Gebiet der Energieeffizienz. Hier lassen sich profitable Gesellschaften mit bestens etablierten Technologien finden, die bei den heutigen Energiepreisen im Markt bestehen können. Der grosse Trumpf der Energieeffizienz sind die Kosten. Es ist wesentlich günstiger, mit besserer Technik Energie einzusparen, als mit alternativen Methoden zusätzliche Energie zu produzieren.

Vermehrt wird Energieeffizienz auch in der Politik zu einem zentralen Thema. Geopolitische Veränderungen haben unsere Abhängigkeit von Energielieferanten deutlich gemacht. Die Unglücksfälle in Japan vom März 2011 haben die Dringlichkeit der energiepolitischen Herausforderung zusätzlich erhöht.